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Besser essen, trainieren, leben

Projekt: besser leben!

Wenn was nicht so läuft wie es soll muss man sich überlegen, was dagegen zu tun ist. Doch was, wenn zu viel im Leben nicht wirklich gut läuft? Alles auf einmal angehen, wo anfangen, und wie? Ein besseres Leben kann auf verschiedene Weise definiert werden. Gesunder Geist im gesunden Körper, weniger Arbeit und mehr Lebensqualität. Raus aus der Konsumgesellschaft, sich selbst neu finden. Wer viele kleine Projekte hat und sich zu viel Zeit lässt diese in Angriff zu nehmen wird nie fertig. Befassen wir uns also mit einigen meiner Projekte:

Besser essen und trainieren: für weniger Diabetes und gesunde Knie

Diagnose: Patelladysplasie. Symptom: knirschende Knie. Prognose: Arthrose. Na super. Hat Mutti mir auch noch ihre schlechten Knie vererbt. Dem Besuch beim Orthopäden folgte die Erkenntnis, dass etwas getan werden muss. Denn von selber besser wird nunmal nichts im Leben. Und dann noch die Aussagen der Ärztin, was ich künftig bitte lassen bleiben sollte: Treppen nach unten gehen, Joggen, Brustschwimmen, Kniebeugen … Ganz super. Weiß ich ja wenigstens, woher meine Knieprobleme kommen. Wohne ich doch in einem zweigeschossigen Haus, laufe im Schwarzwald Gassi, was bergab ebenfalls die Knie beansprucht, vor allem wenn man joggend unterwegs ist. Und beim Crosstraining gehören Kniebeugen in verschiedenen Variationen und mit Gewichten auf dem Rücken nunmal dazu. Was also tun? Ein eigenes Konzept entwickeln, damit die Knorpelschäden in meinem Knie nicht zur Arthrose werden. Zumal die 0815-Empfehlungen der Mediziner an Rentnergymnastik erinnern, und das reicht mir nicht. Zumal zum Projekt „Fitter Körper“ ja auch gehört etwas abzuspecken. Was ja auch widerum fürs Knie eine gute Sache ist. Aber auch für den erhöhten Blutzuckerspiegel, denn ein anderer Arzt prognostizierte unlängst, dass die Diagnose Diabetes kurz bevorsteht. Also muss ich möglichst effektiv trainieren, gleichzeitig besser essen. Meiner Definition nach kohlenhydratarm und eiweißreich. Denn dies ist positiv für den Muskelaufbau und hält den Blutzuckerspiegel im Griff. Unumstritten auch, dass Training sich positiv auswirkt bei Diabetes.

Kohlenhydratarmes Essen und effektives Krafttraining, hiermit werden also gleich mehrere gesundheitliche Ziele verfolgt: Gewicht verlieren, Diabetes bekämpfen, gesündere Knie.

Das Leben entschleunigen. Die Königsdisziplin, das Sabbatjahr

Ist das Leben ein Hamsterrad muss man aus diesem vielleicht aussteigen und damit beginnen sich ein Loch durch den Käfig zu nagen. Um die Chance zu haben, Neues entdecken und Kennenlernen zu können. Um sein Leben einfach neu zu gestalten. Das Gute aus dem alten Leben mitnehmen, das Schlechte hinter sich lassen. Und überlegen, welche gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Zwänge und Verpflichtungen künftig keine Rolle mehr in meinem Leben spielen sollen. Wer das Gefühl hat in seinem Leben auf der Stelle zu treten kennt das vielleicht: Wir leben in einer Gesellschaft voller Informationen. Sie prasseln auf uns ein, ohne dass wir wirklich hinzulernen oder uns dadurch weiter entwickeln können.

Meine Lösung für ein entschleunigtes Leben: Einfach mal reseten. Das Leben inklusiver seiner Verpflichtungen so weit wie möglich runterfahren. Eine Auszeit nehmen, Abstand gewinnen, einfach mal wegfahren – und zwar für ein ganzes Jahr. Besser gesagt für ein Sabbatjahr. Reisend durch das warme Klima Südeuropas, nach Lust und Laune. Ein Projekt, das gut geplant werden möchte. Diese Fortschritte sowie andere Überlegungen werden auf crosli.de dokumentiert. Erkenntnisse für ein gesundes, vereinfachtes Leben, zusammengepackt in einem Blog sowie Ratgeber. Aber keine Sorge: es geht nicht um bedingungslosen Minimalismus und totalen Konsumverzicht. Aber sehr wohl um bewusstes konsumieren und effizientes, nachhaltiges gestalten des Lebens.

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